Tagebuch der Karawane


Start in Genf


    Genf, Samstag, 28.11.2009 Bei strahlendem Sonnenwetter begann am Samstag, dem 28.11., auf dem Place Neuve in Genf die Demonstration gegen die Welthandelsorganisation (WTO). Mehr….

    Genf, Sonntag, 29.11.2009 Am nächsten Tag begannen im Theater Pitoeff inhaltliche Workshops, zahlreiche davon von Personen und Organisationen aus der Karawane vorbereitet und durchgeführt. Mehr….

    Genf, Montag, 30.11.2009 Am Montag, dem ersten Tag der WTO-Ministerkonferenz – genau zehn Jahre nach der erfolgreichen Blockade der WTO-Konferenz in Seattle, welche weithin als ´coming out-party´ der Globalisierungsbewegung gilt – versammelten sich TeilnehmerInnen der Karawane bei strömendem Regen in einem Zelt vor den Gebäuden der UNO-Institutionen. Mehr….

    Genf, Dienstag, 1.12.2009 Landwirtschaft war das Thema des Aktionstags am Dienstag. Schon früh am Morgen versammelten sich TeilnehmerInnen von Via Campesina und der Karawane zu einer Menschenkette vor den Toren der WTO. Zahlreiche KleinbäuerInnen machten ihrer Wut über die WTO und deren Auswirkungen insbesondere im Agrarsektor Luft. Mehr….

    Genf, Mittwoch, 2.12.2009 Der heutige, dritte Stadtrundgang – oder auch: Corporate Tour – führte zu Genfer „Klimakriminiellen“ von globaler Bedeutung: Die Schweiz und ganz besonders Genf sind zentral für den weltweiten Rohstoffhandel. Mehr….

Ost-Route


    Freiburg, Donnerstag, 3.12.2009 Mit Kaffee und Kuchen wurden die Teilnehmenden der Klimakarawane in der Freiburger ökologischen Siedlung Vauban empfangen, und dann von den Familien, in denen sie jeweils diese Nacht unterkommen konnten, mitgenommen. Mehr….

    Freiburg, Freitag, 4.12.2009 „Systemwandel statt Klimawandel“ war das Motto der Fahrraddemonstration durch die Freiburger Innenstadt am nächsten Morgen. Mehr….

    Frankfurt, Freitag, 4.12.2009 Die FrankfurterInnen, die am Freitagabend die Karawane zu einer Veranstaltung ins autonome Café Exzess eingeladen hatten, gaben hiermit die Gelegenheit, nicht nur von den Problemen und Kämpfen im globalen Süden zu erzählen, sondern auch von den hiesigen zu hören. Mehr….

    Köln, Samstag, 5.12.09 Nach einem warmen Empfang durch verschiedene Gruppen im Allerweltshaus in Köln fand am Abend eine gut besuchte Veranstaltung über den Klimawandel und falsche Alternativen statt. Mehr….

    Frankfurt, Samstag, 5.12.2009 „Hopp, Hopp, Hopp – Klimawandel stopp!“ Dieses zur Bewegung einladende Motto passte einfach zur Musik der Frankfurter Samba-Band, welche die Karawane auf ihrer Sightseeing-Tour zur Europäischen Zentralbank begleitete. Mehr….

    Köln, Sonntag, 6.12.2009 Auch bei Regen kann Demonstrieren richtig Spaß machen kann – diese Erfahrung machten mehrere hundert Teilnehmende an der Demonstration ´Für Klimagerechtigkeit!´ am verkaufsoffenen Sonntag am Nachmittag durch die Kölner Innenstadt. Mehr….

    Hamburg, Montag, 7.12.2009 „Warum fährst Du nach Kopenhagen?“, „Was sind Deine Kämpfe vor Ort?“ und „Was kommt nach Kopenhagen?“ waren einige der Fragen, welche bei der informell gehaltenen Veranstaltung am Montagabend in der Werkstatt 3 in Hamburg alle zu beantworten hatten. Mehr….

    Hamburg, Dienstag, 8.12.2009 Am Dienstagvormittag fuhren einige der Karawaneteilnehmenden zur besetzten Hamburger Universität, um dort Seminare anzubieten, doch der Großteil nahm teil an einer energiepolitischen Hafenrundfahrt, ausgerichtet vom Antiatombüro Hamburg (AAB). Mehr….

West-Route


    Gland/Schweiz und Dijon/Frankreich, Donnerstag, 3.12.2009 Zunächst verließen am morgen die beiden Busse gemeinsam Genf in Richtung Gland, einer kleinen Stadt eine halbe Stunde von Genf entfernt. Ziel war der WWF (World Wide Fund For Nature), eine der größten Naturschutzorganisationen der Welt. Mehr….

    Paris, Freitag, 4.12.2009 Nach einer erholsamen Nacht in verschiedenen Privatquartieren verließ der Bus am Morgen Dijon in Richtung Paris. Dort gab es eine Einladung des Senats von Seiten der Grünen und linken Abgeordneten. Mehr….

    Paris, Samstag, 5.12.2009 Mittags fand eine Klimaaktion statt, organisiert vom Collectif urgence climatique justice sociale, Friends of the Earth, Greenpeace, ATTAC und anderen Aktionsgruppen. Mehrere hundert Menschen hatten sich dazu in der Pariser Innenstadt versammelt. Mehr….

Kopenhagen (und der Weg dorthin)

    Mittwoch, 9.12.2009 „Indien“ – „Norwegen“ – „Bangladesch“ – „Panama“ – „Südafrika“ – der Polizist ruft ein Land nach dem anderen aus zu seinem Kollegen, der die Strichliste führt. „Hast Du schon die Frau mit der Kamera?“, fragt dieser misstrauisch. Mehr….

    Kopenhagen, Mittwoch, 09.12.2009 Mit Blaulicht wurde die Karawane, gerade Kopenhagen erreichend, auf der P. Knudsen Gade von mehreren Polizeitransportern angehalten und gezwungen, ihnen zu folgen. Auf einem umzäunten Gebäude, in grellem Scheinwerferlicht und von Polizisten in Kampfmontur umgeben, wurden alle Namen und Passnummern zunächst aufgenommen und durchgecheckt. Mehr….

    Kopenhagen, Donnerstag, 10.12.2009 Ein ruhiger Tag. Ausschlafen, Emails checken, das Badehaus mit Sauna direkt neben unserem Kinosaal in der ehemaligen Fabrik, wo wir untergebracht sind, nutzen. Suria ist jedoch recht erstaunt, als sie plötzlich inmitten lauter nackter Männer steht – nicht jederfraus Sache. Mehr….

    Kopenhagen, Freitag, 11.12.2009 ´Don´t buy the lie´ war das Motto vom heutigen Anti-Corporate-Day. Mehr….

    Kopenhagenm Samstag, 12.12.09 100.000 DemonstratInnen sagen die OrganisatorInnen, 50.000 sagt die Polizei, und gefühlt waren wir einfach superviele tolle Menschen aus aller Welt, welche sich am heutigen Samstag um 13 Uhr in der Kopenhagener Innenstadt versammelten, um gemeinsam zum ´Bella Center´, dem Verhandlungsort, zu marschieren. Mehr….